Über 5.000 Kaizen-Projekte, 3.000 Finanzkalkulationen und ein gemeinsamer Nenner – ein systematischer Ansatz zur Verbesserung. Wir haben uns die Zahlen der letzten 12 Monate angesehen.
Wenn ein Unternehmen mit Verbesserungsmaßnahmen beginnt, lautet die erste Frage des Managements fast immer: Lohnt sich das? Die Antwort, die sich aus den Daten unseres gesamten Kundenstamms ergibt, ist eindeutig – allerdings nur für diejenigen, die Verbesserungsmaßnahmen systematisch umsetzen.
In den letzten 12 Monaten haben unsere Kunden mehr als 5.000 Kaizen-Projekte abgeschlossen. Daraus ergaben sich direkte Kosteneinsparungen von über 12 Millionen Euro und weitere 3 Millionen durch vermiedene Verschwendung – Kosten, die andernfalls entstanden wären, dank der Verbesserungen jedoch nie angefallen sind.
Die erfolgreichsten Unternehmen haben keine besseren Ideen. Sie verfügen über ein besseres System, um diese Ideen zu erfassen, zu bewerten und umzusetzen.
Als wir die Daten nach Leistung aufschlüsselten, zeigten sich drei gemeinsame Muster. Erstens die Einbindung der Mitarbeiter – in den besten Betrieben haben mehr als 70 % der Mitarbeiter im Laufe des Jahres mindestens eine Idee eingereicht. Zweitens die Schnelligkeit der Entscheidungsfindung – eine Idee wird innerhalb einer Woche genehmigt oder abgelehnt, nicht erst nach einem Quartal. Drittens eine fundierte finanzielle Kalkulation, die aus jeder Verbesserung ein messbares Ergebnis macht.
Genau hier kommt die Digitalisierung ins Spiel. Solange die Verbesserungsprozesse über Tabellen und E-Mails abgewickelt werden, geht die Hälfte der Ideen verloren und die andere Hälfte wird nie richtig quantifiziert. Der Kaizen Tracker schließt diese Lücke – von der Einreichung über die Genehmigung und Umsetzung bis hin zur Überprüfung der Einsparungen.
Das Ergebnis ist nicht nur eine Einsparung im Budget. Es ist eine Kultur, in der Verbesserung kein zusätzliches Projekt ist, sondern die Art und Weise, wie das Unternehmen jeden Tag arbeitet.
*Foto von Markus Winkler auf Unsplash